Lieblingsecken und dickes B

Nun, es ist Februar, als ich heute durch meinen Lieblingsstadtbezirk schlenderte, auf der Suche nach Inspiration und auf der Suche nach Ruhe fiel es mir schwer aus meiner depressiven Stimmung heraus zu kommen. Das gelingt mir sonst ganz leicht, ich brauche nur einen Fuß in die Akazienstraße setzen und schon geht es mir gut.

Was ich heute mitbringe sind Hundehaufen überall, graue Schneereste, Müll, Splitt unter den Schuhen, miesepetrig drein blickende Menschen. Nein, das alles hab ich natürlich nicht in den Fotokasten gebannt, dann wären ja nachher alle Depri.

Trotzdem blickt die Stadt im Nebel traurig, die Menschen hasten vorbei, man sieht den Dreck viel deutlicher und es ist schwerer sich zu erfreuen. Genau deshalb hab ich Lieblingsansichten gesammelt, mein Schöneberg mitten im Februar.

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Etwas was bleibt, eine feste Komponente, Straßenschilder im Lieblingsbezirk, immer da, immer für Erinnerungen gut, immer zu Hause.

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Winternebel, Stadt im Nebel….

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ganz Altes vermischt mit Neuem, es arrangiert sich zusammen, lebt miteinander…

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Schöneberger Gärten, mitten im Februar

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noch mehr Gärten im Februar, Häuserfasaden, ich bleibe stehen und sehe sie mir an, obwohl ich sie schon lange kenne, trotzdem, ich entdecke immer Neues an Altem

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Altes mit Altem, mitten im Februar…

Man muss sie lieben, diese Stadt, ihre grauen Facetten im Winterlicht.

 

2 Kommentare

  1. ach, das kommt mir alles oder vieles 😉 doch sehr bekannt vor.

    ich bin ja auch immer wieder gern hier in berlin mit meiner kamera unterwegs.
    irgendwie verändert sich dadurch für mich auch die sicht auf berlin.
    ich mag es wieder mehr hier zu leben, gehts dir auch so?

    danke für die schönen impressionen hier.
    kennst du eigentlich auch meinen berlin-blog? wenn nicht schau doch doch mal
    hier bei mir…………….. http://flo-schaunmermal.blogspot.de/

    ein grüßle sendet dir flo

    1. hihi, ist ja witzig, dein Berlin Blog hab ich eben entdeckt.
      Ja, man sieht vielen gar nicht, erst durch die Kamera kann man es mal intensiv betrachten, stell dir vor wir würden das an Ort und Stelle tun, was ich manchmal tatsächlich zustande bringe, wir bräuchten für einen Meter Weg den halben Tag.

      danke fürs gucken, ich hab gar nicht so viel Zeit für diesen Blog aber jetzt hab ich ein neues Handy, da werde ich oft mal Berlin Bilder knipsen. Die große Spiegelreflex ist mir oft zu schwer.

      liebe Grüße
      Tina

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