Entscheidungen im Leben – wie entscheide ich mich richtig.


Wir treffen immerzu Entscheidungen und die meisten aus unserem Verstand heraus. Aber was ist unser Verstand? Er ist eine Ansammlung von Vergangenem. Folglich entscheiden wir uns immer wieder für Vergangenes, neue Erfahrungen können so nicht gemacht werden und es wiederholt sich ständig der alte Trott.

Was kann ich tun?

Ich frage mein Bauchgefühl, das lese oder höre ich oft und bei manchen Menschen funktioniert das gut, bei Vielen aber gar nicht. Warum?

Dazu gucken wir mal was das Bauchgefühl ist. Als Kind treffen wir oft die für uns richtige Entscheidung, wenn wir es dürfen. Aber irgendwann werden wir mehr und mehr auf den Verstand hingewiesen, den wir ja schließlich nicht umsonst mitbekommen haben. 😉 So verlernen wir auf das Bauchgefühl zu hören. In dieser Zeit bauen wir mehr und mehr Ängste auf, der Verstand hält uns klein, in der Vergangenheit. Er wird auf Vorsicht trainiert.

Später wollen wir an uns arbeiten und entscheiden, so, jetzt höre ich wieder auf mein Bauchgefühl. Mittlerweile ist das aber so klein, kaum hörbar und von Ängsten überdeckt. Wir können es gar nicht mehr hören. Oder doch?

Dafür bedarf es einer Abschaltung des Verstandes, haha, wer ist denn dazu in der Lage? 🙈 Ich war es zu Anfang nicht. Die Ängste in mir waren so stark und die Kontrolle so ausgeprägt, dass ich keinerlei Loch ließ für eine eventuelle innere Stimme.

Genau das ist der Grund, warum wir unserem Bauchgefühl nicht mehr trauen, es führt uns zu oft in die Irre. Weil es gar nicht unser Bauchgefühl ist.

Eine Übung für euch.

Nehmt euch Zeit, setzt euch bequem hin, erdet euch wenn es geht, kommt runter, seid möglichst allein. Spürt in euch hinein und stellt euch vor wie es ist wenn ihr euch dafür entscheidet, stellt euch vor ihr wärt schon in der Situation. Wie fühlt es sich an? Gut, schlecht, schwer, leicht? Achtet auf jedes Gefühl.

So kann man theoretisch eine Entscheidung finden. Ich sage theoretisch, weil wir am Anfang der Arbeit erst einmal unsere Zweifel und Ängste finden werden. Das ist gut, sogar sehr gut.

Im absolut günstigsten Fall werdet ihr in euch spüren, ob etwas richtig für euch ist. Es kommt ein Gefühl von Liebe, Weite, Kraft.

Oft kommt allerdings Enge, ja sogar Angst. Dann bitte, spürt diese Angst, schaut sie euch an, redet auch mit ihr, guckt wo sie herkommt, in welchem Körperteil ihr sie spürt. Ihr habt jetzt die Möglichkeit an euren Ängsten zu arbeiten, an den Zweifeln, den Hindernissen, die ihr euch auf den Weg gelegt habt. Warum ist das wichtig?

Weil wir erst zu einer klaren inneren Stimme kommen, wenn wir unsere Ängste und Hindernisse kennen. Sie sich bewußt zu machen, ins Bewußtsein zu holen, das ist der Weg zu uns. Wir wollen sie erkennen, sonst hätten wir sie uns ja nicht ausgesucht. Haben wir sie erkannt können wir sie bearbeiten oder verändern oder loslassen, je nachdem.

Ich habe oft festgestellt, dass vor meinem Glück erst noch Blockaden lagen und hätte ich mich dagegen entschieden wäre ich heute nicht an diesem Punkt sondern immer noch in der Angst, denn das erste Gefühl in mir war ja Angst. Ich hätte es als Nein gewertet und nicht als Angst erkannt und so hätte die Angst weiter drängeln müssen um endlich gesehen zu werden.

Ihr seht, das Bauchgefühl zu hören ist auch ein Teil unserer Bewußtwerdung. Letztendlich sagt unser Inneres uns aber immer, welcher Weg ansteht. Versucht es mal. Es entsteht nachhaltiges Glück in euch, nicht nur kurze Episoden des Erfolgs.



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