Schloss Britz im Spätherbst

Im Dezember zum Schloss Britz, lohnt das?

Ja, auf jeden Fall, mir hat es super gut gefallen und man ist fast alleine.

Der Tag startete mit herrlichstem Sonnenschein. Zu Hause sitzen, nein, das Wetter mutet ja eher nach Frühling an also raus. Da ich die Nordische Märchenweihnacht besuchen wollte fiel meine Wahl auf das Schloss in Britz. Es lief dem Weihnachtsmarkt auch schnell den Rang ab, ich mag nunmal eher Natur und Ruhe.

Der Park ist einfach traumhaft zum Flanieren, Bänke am Wegesrand und die Strahlen der Sonne hauchen den sonst braunen Blättern noch einmal leuchtendes Leben ein. Ich mag die Farben des Herbstes sehr, wenn man genau schaut sieht man so viele verschiedene Erdtöne und Grün.

Durch ein Tor und über den kurzen Burgberg erreicht man den hinter dem Schloss gelegenen Park. Eine Tafel erklärt die Geschichte zum Schloss. Es handelt sich genau genommen um ein Gutshaus, welches im Laufe der vielen Jahre oft den berühmten Besitzer wechselte und stetig erweitert wurde. So kam es im 18. Jahrhundert zum Baus des heutigen Schlosses an Stelle des damaligen Fachwerkhauses. Später gelangte es in den Besitz der Stadt Berlin, wurde restauriert und der Park wieder neu angelegt.

Neben dem Schloss findet sich der Gutshof, auch dieser wurde von der Stadt restauriert und sieht heute wieder richtig schmuck aus. Auch den Gutshof kann man besichtigen, im hinteren Teil gibt es Pferde, Ziegen, Schafe und Kühe.

Im Schloss selbst findet sich ein Restaurant, es gibt Austellungen und auch Hochzeiten finden dort statt.

Aber auch außerhalb der Anlage gibt es einiges zu sehen und Wege zum entlang schlendern. Der Gutsteich beispielsweise. Neben der Kirche gelegen gibt es die Möglichkeit sich an den Steg zu setzen oder auf der anderen Seite die Enten zu füttern.

Auch diese alten Brunnen finde ich so sehenswert, welch eine Kunst. Er steht direkt an der Straße am Schloss.

Zu erwähnen bleibt auch noch der links vor den Schloss gelegene Park. Zwischen Rosenbüschen lustwandeln, das hätte dem Schlossfräulein sicher gefallen und der Minnesänger hockt hinter einer Parkbank und gibt seine Dichtung zum Besten. Ich stelle es mir einfach vor. Der Park verläuft entlang des Schlossgartens und natürlich blühen dort im Winter keine Rosen aber wenn man genau hin schaut kann man die herrlichen Blüten erahnen.

Es ist zwar keine weite Wanderung aber ein Spaziergang durch die Anlagen lohnt sich dennoch. Für den Sehenden gibt es immer viel zu gucken.

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