Wie war das mit den Ängsten Tina?

Die Reise zu mir. Ein Bericht wie ich auf dem Weg der Heilung voran kam.

Sie sind schleichend in mein Leben gekommen. Ich habe oft versucht sie zu datieren. Einige kann ich in der Schulzeit festmachen, Andere kamen im Laufe der Zeit dazu. Sie wurden mehr und mehr und oft habe ich gedacht, „davor hattest du doch als Kind keine Angst“ Am Ende spielt es auch keine Rolle wann welche Angst gekommen ist.

Wichtig ist der erste Schritt, das Erkennen. Davor habe ich versucht die Ängste zu bekämpfen indem ich sie verdrängte, ignorierte bzw Vermeidungsstrategien entwickelte. Nach Außen hin funktionieren, das war wichtig und daher bedurfte es einem stetigen inneren Kampf.

Irgendwann funktionierte das nicht mehr, aber bis dahin hatten selbst mir nahestehende Personen nichts bemerkt, die Maske hatte perfekt gesessen, im Gegenteil, sie bezeichneten mich als furchtlos, mutig..tzzz..wenn sie wüssten welche Kraft mich das kostet.

Ich werde die Ängste jetzt nicht benennen, es würde auch leichter gehen zu schreiben vor was ich keine Angst hatte, das tendiert gegen Null. Ich kann auch keine Zeiten nennen, denn jeder Mensch ist anders konstituiert, der Eine kann den Kampf länger durchhalten der Andere bricht eher zusammen.

Der erste wichtige Schritt war für mich das Anerkennen, das Annehmen. Mir eingestehen, dass ich voller Ängste steckte und gar nicht in der Lage war mich um andere zu kümmern da ich das für mich selbst nicht hin bekam. Dies war ein schwerer Weg, denn es bedeutete ich war hilflos ausgeliefert, genau das wollte ich nicht und so erkannte ich, dass hinter den vielen kleinen Ängsten eine Große steckte, die Angst vor Kontrollverlust. Berge türmten sich vor mir auf und ich hatte damals keinerlei Glaube daran, dass ich diese jemals aus dem Weg räumen könnte. Und, nicht nur für mich brach eine Welt zusammen, meine Maske, sondern auch für die Außenwelt, denn die Tina, die sie scheinbar kannten gab es nicht. Die sichere Tina, auf die man sich verlassen konnte. Das löste natürlich auch Ängste beim Umfeld aus, ihre Eigenen, umsonst findet man ja nicht zusammen.

Genau das war mein zweiter großer Schritt, nicht nur mir einzugestehen, dass ich Ängste hatte sondern auch dem Umfeld. Ich war sofort dem Unverständis ausgesetzt, so wollte man mich anscheinend nicht. Wieder fand ich eine viel größere Angst, die Angst nicht geliebt zu werden wie ich bin.

Ich schrieb mir viel auf in jenen Tagen und nein, ich möchte die Zeit nicht zurück.

Der dritte Schritt war mir Hilfe zu suchen, einen Therapeuten, Coach, Selbsthilfegruppe, was immer zu euch findet. Damals blieb mir nur eine Psychologin, sie war okay. Das hat mir nicht aus den Ängsten geholfen aber, ich hatte jemand, dem ich alles erzählen konnte, der zuhörte und mir kleine Tipps gab, der mir ein wenig Sicherheit vermittelte. Die Ängste blieben aber ich war nicht alleine damit.

Ich habe wirklich alle Konzepte in meiner Angstkarriere ausprobiert. Anfangs habe ich mich oft der Angst gestellt, bin in die Situation hinein gegangen bzw wurde hinein gezwungen und habe so bemerkt, dass die Ängste nicht real waren, sie entsprangen nur meinen Gedanken. Damals habe ich erste Bewusstseinserfahrungen gemacht. Denn ein Teil in mir, heute weiß ich mein Bewusstsein, war sich sicher, dass nichts passieren würde. So war es auch. Ich bearbeitete so einige Ängste, das ist aber nicht leicht und kostet Kraft.

Danach schaffte ich es mit innerer Kind Arbeit, Trancereisen und systemischer Arbeit viele Ängste aufzulösen. Ihr könnt angenommene Ängste einfach an den Absender zurück geben. Angenommene Ängste sind jene, die ihr einfach von jemand übernommen habt. Derjenige muss die Angst nicht in der gleichen Intensität gehabt haben, denn auch da kommen ja Verdrängung und Vermeidungsstrategien zum tragen. Manchmal wusste ich überhaupt nicht von wem sie kam.

Heute gebe ich nicht mehr an den Absender zurück sondern ans Universum denn auch Ängste sind nur von uns erschaffene Energien. Wenn es für euch stimmiger ist Geistige Welt oder Gott zu sagen, macht das wie ihr mögt. Wichtig ist es abzugeben und ja, das dürft ihr.

Also: mit diesen Methoden kann man Alltagsängste gut auflösen. Allerdings gilt es zu beachten, dahinter stecken die eigentlichen Urängste und die lassen sich nur durch intensive Arbeit am Urvertrauen, am inneren Kind auflösen. Die äußeren Ängste haben wir nur weil wir die tiefen Urängste ignorierten.

Wie es weiter ging lest ihr im nächsten, Die Reise zu mir Artikel, sonst wird es hier zu lang.

Wenn ihr Begleitung möchtet auf eurem Weg, unter dem Menüpunkt Coaching findet ihr meine Angebote.

Vielen Dank für’s Lesen und ich freu mich auch über Kommentare, Likes und Anregungen. Alles Liebe

Eure Tina

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